Stadtgeschichte
Wie aus einer Furt am Bach eine Stadt der Papiermacher und Stempelschneider wurde — eine erfundene Chronik.
Stempelbach im Wandel der Zeit
Die Geschichte der Stadt ist erfunden — die Arbeit an Papier und Stempeln, von der sie erzählt, gab es in vielen Tälern wirklich.
Anfänge
Eine Furt, eine Mühle, ein Markt
- 1188
Erste Erwähnung
Die Siedlung „Stempilbach“
Eine Urkunde nennt eine Siedlung an der Furt des Stempilbachs. Der Name kommt vermutlich von den Stampfwerken, die das Wasser antrieb.
- 1412
Erste Papiermühle
Am Wehr entsteht die erste Papiermühle des Tals. Das klare Wasser des Bachs eignet sich hervorragend zum Schöpfen.

- 1497
Marktrecht
Stempelbach erhält das Recht, jeden Samstag einen Markt abzuhalten — der Wochenmarkt findet bis heute statt.
Blütezeit
Papier und Stempel aus Stempelbach
- 1611
Bau des Zollhauses
Am Marktplatz wird das Zollhaus errichtet. Hier wurde das Papier gewogen und verzollt, bevor es flussabwärts ging.
- 1680
Zunft der Stempelschneider
Siegel für das halbe Land
Die Stempelschneider gründen eine eigene Zunft. Ihre Siegel und Prägestempel werden weit über das Tal hinaus verkauft.

- 1803
Stadtrechte
Stempelbach wird zur Stadt erhoben und bekommt sein Wappen: drei Wellen über einem Stempel.
Moderne
Von der Mühle zum Gewerbegebiet
- 1891
Die Bahn kommt
Mit dem Bahnhof an der heutigen Bahnhofstraße wächst die Stadt nach Süden.
- 1958
Letzte Papiermühle schließt
Die Papiermühle am Mühlweg stellt den Betrieb ein. Das Gebäude wird später zum Heimatmuseum.

- 1972
Gemeindereform
Oberstempelbach und Unterstempelbach werden eingemeindet.
- 2024
Neue Bachpromenade
Der erste Abschnitt der neuen Bachpromenade wird eröffnet — der Bach kehrt in die Stadt zurück.

Geschichte zum Anfassen
Im Heimatmuseum Papiermühle schöpfen Sie Ihr eigenes Blatt Papier.