Vorführung

KI im Rathaus

Was ein kommunales CMS mit KI heute leisten kann: für Bürgerinnen und Bürger, die schneller zur richtigen Stelle finden, und für die Redaktion, die barrierefreie und verständliche Inhalte mit weniger Aufwand pflegt.

Für Bürgerinnen und Bürger

  • Fragen Sie das Rathaus

    Bürgerinnen und Bürger beschreiben ihr Anliegen in eigenen Worten: „Ein Ast hängt in die Straße, wer ist zuständig?“ Die KI antwortet nur aus den Seiten und den öffentlichen Dokumenten der Stadt (Satzungen, Merkblätter, Niederschriften), nennt die passende Leistung, die Kosten und die zuständige Stelle und zeigt den Satz im Dokument, der die Antwort belegt. Links baut das CMS selbst, die KI kann keine Adresse erfinden.

    Auskunft ausprobieren

  • Leichte Sprache auf Knopfdruck

    Zu jeder Meldung und Dienstleistung kann die Redaktion eine Fassung in Leichter Sprache erzeugen, nach den Regeln des Netzwerks Leichte Sprache, mit Mediopunkt und Erklärungen. Auf der Seite steht sie aufklappbar über dem Text, gekennzeichnet als KI-Fassung.

    Beispiel: Wohnsitz anmelden

  • In vier weiteren Sprachen

    Englisch, Ukrainisch, Arabisch (von rechts nach links) und Türkisch. Jede Übersetzung wird einmal erzeugt und gespeichert, danach kostet sie nichts mehr. Ändert die Redaktion den deutschen Text, gilt die Übersetzung als veraltet und wird nicht mehr gezeigt. Absätze, Listen und Links bleiben, wo sie sind.

    Beispiele: English · Українська · العربية · Türkçe

Für die Redaktion

  • Alternativtexte für Bilder

    Beim Hochladen beschreibt die KI das Bild für Screenreader, so wie die BITV es verlangt. Der Text ist als „KI-Vorschlag, ungeprüft“ markiert, bis jemand aus der Redaktion ihn liest. Personen erkennt und benennt die KI bewusst nicht.

    Goldgelbes Getreidefeld bei Sonnenuntergang, dahinter eine Baumreihe und sanfte Hügel unter klarem, blau-orangem Himmel.
    Aufgezeichneter Vorschlag der KI, 5 Sekunden
  • Teaser, Rubrik und Suchmaschinen-Texte

    Pressemitteilungen kommen oft per Kopieren ins CMS, Teaser und Beschreibung bleiben leer. Ein Klick, und die KI schlägt alles vor. Übernommen wird nur, was die Redaktion anklickt.

  • Verständlich umschreiben

    Aus Amtsdeutsch wird klares Deutsch: Verben statt Hauptwörter, kurze Sätze, das Wichtigste zuerst. Der Vorschlag erscheint neben dem Original und ersetzt es erst auf Klick. Satzungstext bleibt unangetastet.

  • Prüfung vor dem Veröffentlichen

    Die KI liest den Entwurf gegen den ganzen veröffentlichten Bürgerservice und gegen das heutige Datum.

    • Relative Zeitangabe: „Ab nächsten Montag“: besser „ab Montag, 12. Oktober 2026“.
    • Widerspruch: „Personalausweis kostet nur noch 30 Euro“: laut Bürgerservice 37,00 Euro.
    • Frist: „bis zum 1. September 2026“: bereits abgelaufen.
    • Fehlende Angabe: „Bitte bringen Sie alle Unterlagen mit“: welche, steht nicht da.

Öffentliches und internes Wissen, sauber getrennt

Eine Verwaltung weiß mehr, als sie veröffentlicht: Vermerke, Sprachregelungen, nichtöffentliche Vorlagen. Die Redaktion soll damit arbeiten können, die Website darf es nie verraten. Deshalb liegen die Dokumente in zwei getrennten Speichern bei annibox, der Dokumenten-Plattform der Agentur: einer für das, was öffentlich ist, einer für den Dienstgebrauch.

  • Getrennt durch Schlüssel, nicht durch Anweisungen. Die öffentliche Auskunft besitzt nur den Schlüssel zum öffentlichen Speicher. Den internen kann sie nicht abfragen, auch nicht, wenn jemand versucht, die KI zu überlisten.
  • Der KI-Assistent der Redaktion liest beides. Er entwirft Antworten auf Bürgeranfragen und prüft Pressetexte gegen Leitfaden und Sprachregelung. Was er bei Texten nach außen bewusst weglässt, listet er für die Redaktion auf.
  • Das CMS prüft selbst nach. Steht in einem Text für die Öffentlichkeit eine Zahl, die nur in internen Unterlagen vorkommt, schlägt es Alarm. Diese Prüfung verlässt sich nicht auf die KI.

Dieselbe Frage an beide: „Gibt es Asbest im Hallenbad, und was kostet die Sanierung jetzt wirklich?“

Öffentlich Bürger-Auskunft auf der Website

Zu Asbest im Hallenbad enthalten die vorliegenden Unterlagen keine Angaben. Im Haushaltsplan 2026 ist die Sanierung des Hallenbads Unterstempelbach als Gesamtposten von 6,4 Millionen Euro über die Jahre 2025 bis 2027 veranschlagt, davon 2,8 Millionen Euro für 2026; laut Stadtratsniederschrift stehen die genauen Kosten jedoch erst nach Abschluss der detaillierten Fachplanung fest. Das Bad schließt ab dem 1. Januar 2027 für voraussichtlich etwa 18 Monate.

Quellen: Haushaltsplan 2026 in Kurzfassung – Bürgerhaushalt · Niederschrift über die öffentliche Sitzung des Stadtrats der Stadt Stempelbach vom 17. September 2026 · Haus- und Badeordnung für das Hallenbad Unterstempelbach

Intern KI-Assistent der Redaktion

Ja, es gibt einen Asbestfund, eine Gefahr besteht aber nicht. Bei den Voruntersuchungen im September 2026 wurden in den Dichtungen der alten Lüftungskanäle aus den 1970er Jahren asbesthaltige Materialien festgestellt. Laut Gutachten ist der Asbest fest gebunden. Eine sofort veranlasste Raumluftmessung war unauffällig, es wurde keine messbare Faserbelastung nachgewiesen. Für Badegäste und Personal besteht keine Gefahr. Der Betrieb läuft bis zum 31. Dezember 2026 regulär weiter, eine vorgezogene Schließung ist nicht erforderlich. Der Ausbau der Kanäle ab 2027 muss allerdings unter besonderen Schutzvorkehrungen erfolgen. Das verteuert den Abbruch und kostet mehr Zeit.

Zu den Kosten: Beschlossen ist ein Haushaltsansatz von 6,4 Millionen Euro, verteilt auf 2025 bis 2027. Nach der aktualisierten Kostenschätzung des Bauamts (Stand 5. Oktober 2026) liegen die Kosten nun bei 7,9 Millionen Euro, also 1,5 Millionen Euro mehr. Ursachen sind die Schadstoffsanierung und die vollständige Erneuerung der Badewassertechnik, die nicht mehr generalüberholt werden kann. Zudem könnte die Schließung 24 statt 18 Monate dauern. Ein Förderantrag beim Land ist noch nicht beschieden. Das Bauamt empfiehlt, die Mehrkosten über einen Nachtragshaushalt zu bewilligen und das Projekt vollständig umzusetzen (Option A). Der Kämmerer prüft Deckungsquellen. Der Stadtrat berät am 22. Oktober 2026 nichtöffentlich vor, beschlossen wird in der öffentlichen Sitzung am 12. November 2026.

Wichtig: Asbestfund, Mehrkosten, neue Gesamtsumme und mögliche längere Bauzeit unterliegen bis zum 12. November 2026 einer Sperrfrist und dürfen nicht nach außen kommuniziert werden. Freigegeben sind nur: regulärer Betrieb bis 31. Dezember 2026 ohne Gefahr, Schließung ab 1. Januar 2027, Ersatzkonzept für Schul- und Vereinsschwimmen in Arbeit.

Quellen: Sprachregelung Pressestelle: Hallenbad-Sanierung und Mehrkosten (intern) · Vermerk: Sanierung Hallenbad Unterstempelbach – Kostenstand und Risiken (intern) · Haushaltsplan 2026 in Kurzfassung – Bürgerhaushalt (öffentlich)

Aufgezeichnete Antworten der KI vom 7. Oktober 2026, unverändert. Alle Inhalte sind erfunden. Der Redaktions-Assistent läuft nur im angemeldeten Redaktionsbereich, diese Seite zeigt nur, was er geantwortet hat.

Kontrollierbar, nicht magisch

  • Der Mensch entscheidet. Die KI schlägt vor, die Redaktion übernimmt. Nichts geht ungeprüft online, und jeder Vorschlag lässt sich verwerfen.
  • Gekennzeichnet. Jede KI-Ausgabe auf der Website ist als solche erkennbar, wie es die KI-Verordnung der EU (Art. 50) verlangt.
  • Datensparsam. Fragen von Bürgerinnen und Bürgern werden nicht gespeichert. Gezählt wird nur, wie oft gefragt wurde und was es gekostet hat. Kontaktdaten von Mitarbeitenden gehen nicht an die KI.
  • Kosten mit Deckel. Tages- und Monatsbudget im CMS, dazu ein Limit beim Anbieter. Ist das Budget erreicht, sagt die Seite das ehrlich, statt einen Fehler zu zeigen.
  • Abschaltbar und austauschbar. Alles hängt an einer Stelle im Code. Ein Schalter nimmt die KI vom Netz, und ein anderes Modell oder ein anderer Anbieter lässt sich dort einsetzen.
  • Getrennte Wissensspeicher. Interne Unterlagen liegen in einem eigenen Speicher, den nur die angemeldete Redaktion erreicht. Die öffentliche Seite hat keinen Zugang dazu.
  • Barrierefrei. Auch die KI-Funktionen erfüllen WCAG 2.1 AA, geprüft mit axe.

Was es kostet (gemessen)

Echtläufe vom 7. Oktober 2026, Preise in US-Cent je Vorgang
FunktionDauerKosten
Alternativtext5 s1,1
Teaser, Rubrik, SEO4 s1,2
Verständlich umschreiben12 s3,0
Leichte Sprache20 s4,2
Übersetzung je Sprache7–11 s≈ 2 (danach kostenlos)
Auskunft oder Prüfung3–13 s≈ 1–2,5
Auskunft mit Dokumenten5–8 s≈ 4
KI-Assistent der Redaktion15–30 s≈ 9

Die erste Auskunft oder Prüfung einer Stunde liest den ganzen Bürgerservice ein (rund 30 000 Token) und kostet einmalig etwa 25 Cent. Alle weiteren in dieser Stunde lesen ihn aus dem Zwischenspeicher.

Für Ihre Kommune

Stempelbach ist eine erfundene Stadt. Das CMS dahinter ist echt. Bjoern Habegger Kommunikationsberatung zeigt Ihnen gern, wie es mit Ihren Inhalten aussieht, und schaltet die Live-Funktionen für Ihre Vorführung frei.

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